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Amba – irakisches Mangochutney

5. Dezember 2022 by Naomi Meran 6 Comments

Amba – irakisches Mangochutney

Amba – das würzige Mangochutney der Levante-Küche

Amba ist ein würziges Mangochutney, das man in der Streetfoodküche des nahen Ostens antrifft. Es wird zu Sabich, Falaffel, Shawarma oder auch zu einem Teller Hummus oder Pommes serviert und gibt den Gerichten eine weitere Geschmacksdimension.

Sabichsalat mit Amba

Gewürze verbinden Menschen und Kulturen

Seitdem irakische Einwanderer Amba-Sauce erst aus Indien in den Irak und dann in den 50ern von dort nach Israel gebracht haben, um sie zu ihrem traditionellen Schabbat-Frühstück zu servieren (über Nacht gekochte Eier mit Aubergine), hat Amba seinen Weg in die israelische und palästinensische Küche gefunden. Man isst es vor allem zu Fleisch, aber auch zu Falafel oder Sabich (Pita mit Ei, Kartoffeln und Aubergine). Mittlerweile wird Amba sogar in einigen Chefrestaurants genutzt und zu Pommes gegessen – was ich verstehen kann, denn einmal auf das Amba gekommen, kann man eigentlich nicht mehr aufhören das Chutney zu verputzen.

So wird’s gemacht

5.0 from 2 reviews
Amba - irakisches Mangochutney
 
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Vorbereitung
30 min
Kochzeit
Total
30 min
 
Amba - irakisches Mangochutney Prep time: 10 mins Cook time: 20 mins Total time: 30 mins
Autorin: Naomi
Küche: Levante
Zutaten
  • 1 Mango, nicht zu reif
  • ½ TL Esslöffel Salz
  • ½ TL Rapsöl
  • 1 TL Esslöffel Senfkörner
  • ½ TL Kümmel (ganz, nicht gemahlen)
  • etwas gemahlener schwarzer Pfeffer
  • ½ TL gemahlener Koriandersamen
  • 1 TL Aleppo-Pfefferflocken
  • ½ TL gemahlener Bockshornklee
  • 1 TL Paprika
  • 1 TL Kurkuma
  • ½ Knoblauchzehe
  • ½ Tl Honig
  • ½ TL weisser Essig
Zubereitung
  1. Die Mango schälen und in Schnitze schneiden. Wenn sie zu reif ist, etwas salzen und in einem Sieb abtropfen lassen. Flüssigkeit aufbewahren.
  2. In einer Pfanne Rapsöl erhitzen und alle Gewürze in die Pfanne geben. Wenn die Senfkörner anfangen zu springen, Hitze reduzieren.
  3. In einem separaten kleinen Topf die Mangoflüssigkeit, Essig und Honig aufkochen und dann der erhitzten Gewürzmischung hinzufügen.
  4. Mangostücke und Knoblauch hinzufügen
  5. Umrühren und 5 Minuten bei niedriger Temperatur weiter kochen. Evtl. etwas Wasser hinzufügen. Vollständig auskühlen lassen. Erst dann pürieren und das Chutney in ein verschliessbares Glas umleeren und mit dem restlichen Öl bedecken. Amba bleibt mindestens sechs Monate im Kühlschrank haltbar.
3.5.3251
Sabich-Burger mit Halloumi und Amba

Sabich-Burger mit Halloumi und Amba

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Filed Under: Orientalisch, Rezepte Tagged With: amba, Chutney, levante, Streetfood

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Comments

  1. Andy Hostettler says

    18. April 2023 at 16:19

    Unfassbar gluschtig. Danke dafür, dass Du mein niederigstes Bedürfniss triggerst. ESSEN!

    Antworten
  2. Mel says

    7. Juli 2024 at 22:08

    hi, werden für die Sauce schwarze Senfsamen verwendet? So kenne ich es auch von indischen Chutneys und kann mir daher nicht vorstellen, dass man den gelben Senf dafür nimmt. Danke Dir für eine kurze Rückmeldung. 😊

    Antworten
    • Naomi Meran says

      8. Juli 2024 at 22:37

      Hi
      Ich verwende für Amba die gelben (goldenen) Senfkörner. Amba könnte tatsächlich auch aus der indischen Küche stammen, wahrscheinlich wurde Amba von den Irakischen Juden mitgebracht. Eine Legende besagt sogar, dass Amba von einer wohlhabenden irakisch-jüdischen Familie mit Wohnsitz in Bombay erfunden wurde, die von Indiens Mango-Chutneys fasziniert war. Herzlich, Naomi

      Antworten
      • Mel says

        10. Juli 2024 at 22:29

        danke Dir!

        Antworten
  3. Priscilla says

    16. Juli 2026 at 19:07

    ich habe das Rezept heute mit getrockneten Mangos gemacht, die ich vor der Verarbeitung eingelegt habe in einen Mango-Apfelsaft. Verhältnis trockene Mangos zu frischen: 1:2. Nach dem Einlegen hat man dann das Zielgewicht einer frischen Mango Wunderbares Rezept, vielen Dank!

    Antworten
    • Naomi Meran says

      16. Juli 2026 at 21:19

      Das freut mich sehr! Lieben Dank für deine Rückmeldung.

      Antworten

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Einfache orientalische Rezepte für zuhause

Ich bin eine passionierte Köchin, Fotografin und Mutter. Meine Rezepte sind inspiriert von meinen Reisen und von der orientalischen Küche, mit der ich aufgewachsen bin.

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Eine warme Pita mit würziger Matbucha, knusprigem Eine warme Pita mit würziger Matbucha, knusprigem Vegi-Schnitzel, knackigem Gurken-Tomaten-Salat, cremigem Tahini-Jogurt und ganz viel frischem Kräuterpesto.
Warm, würzig, frisch und ein bisschen messy. Genau richtig für das anstehende Sommer-Wochenende!
Das Rezept für meine vegetarische Schnitzel-Pita mit Matbucha, Tahini & Kräuterpesto findest du jetzt auf limonrimon.ch 🌿🍋
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Perfekt für heisse Tage oder wenn man grad wie in Zürich nicht grillieren darf 🔥

Reisnudeln, Soja-Schnetzel, Kefen, Baby-Mais, ganz viel Koriander, Limette und Chili – genau die Kombination aus frisch, würzig, sauer, salzig und leicht scharf, die ich an der thailändischen Küche so liebe.

Mein Geheimnis für den typischen Laab-Geschmack? Korianderwurzel, Knoblauch und Chili im Mörser zerstossen und kurz anbraten. Dieser kleine Schritt macht den Unterschied.

Der Salat schmeckt lauwarm genauso gut wie direkt aus dem Kühlschrank und eignet sich perfekt als Foodprep für die nächsten heissen Tage.

💚 Das ganze Rezept findest du jetzt auf limonrimon.ch.
Meine Gazpacho mit Shakshuka-Twist bringt genau da Meine Gazpacho mit Shakshuka-Twist bringt genau das, was heisse Tage brauchen: frisch, kühlend, würzig. Mit geräucherter Paprika, mildem Chili, Zitrone, Koriander und Farina Bona aus dem Tessin für die feine, nussige Bindung.
Kalt stellen, garnieren, auslöffeln.
Das Rezept findest auf meinem Blog.
Knusprig, frisch und ein bisschen messy – genau so Knusprig, frisch und ein bisschen messy – genau so ein Gericht würde bei mir auf der Karte stehen:
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Frisch, säuerlich, würzig, in 5 Minuten zubereitet – und perfekt für jede Mezze-Tafel.
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Sie ist eine meiner Geheimzutaten – für alles, was ein bisschen mehr Frische und Sonne vertragen kann.
Einfach eingelegte Zitronen mit neutralem Öl mixen – fertig ist die samtige Sonne-im-Glas. Für Saucen, Dips, Ofengemüse, Fisch, Eintopf oder einfach so 💛
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Entdecken, degustieren, fachsimpeln und sich von d Entdecken, degustieren, fachsimpeln und sich von den faszinierenden Geschichten hinter den einzigartigen lokalen Produkten inspirieren lassen. Am Slow Food Market im Rahmen von @foodzurich waren auch diese elf lokalen Produzent:innen des Labels @madeinzuerich zu Gast. 

Die Initiative „Made in Zürich“ vereint urbane Produzent:innen, die mit Leidenschaft und handwerklichem Geschick hochwertige Produkte direkt aus der Stadt kreieren.
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