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Orientalisches Rindstartar

13. April 2017 by Naomi Meran 2 Comments

In Israel hab ich noch nie ein Rindstartar gegessen. Meist sind die Tische reich gedeckt mit Salatim (Mezze) und falls es noch Platz im Bauch haben sollte, gibt es Bassar al ha Esch – also Fleisch vom Grill. Nun wurde ich von meiner lieben Blogger Kollegin Nina von Düsentriebs Kitchen eingeladen, im Rahmen der „Cooketition“ in Zusammenarbeit mit coop@home Online-Metzger meine Tartar-Variante zu kreieren. Ich muss zugeben, ich hatte schon ein wenig Respekt davor, ein Gericht mit rohem Fleisch zuzubereiten.

Orientalisches Tartar mit Kräutern

Orientalisches Tartar mit Kräutern

In Anlehnung an die Libanesische Version des Tatatar’s «Kibbeh Nayeh» hab ich meine eigene Tartar-Kreation entwickelt. Natürlich habe ich dem Tartar einen Hauch Orient beigemischt. Entstanden ist ein Rindstartar mit Burghul und Kräutern, serviert mit kandierten Zwiebeln.

Orientalisches Tartar mit Kräutern

Orientalisches Tartar mit Kräutern

Beim coop@Home Online-Metzger habe ich mir also ein Rindsfilet bestellt, das dann auch vakuumiert zum gewünschten Termin geliefert wurde. Danke dafür und danke an Nina für die Einladung. Wie heisst es so schön? Get out of your comfort zone! In diesem Sinne: hier meine allererste Tartarversion:

Orientalisches Rindstartar
 
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Vorbereitung
25 min
Kochzeit
Total
25 min
 
Küche: Middle Eastern
Portionen: 2
Zutaten
  • 200 g Rindsfilet
  • 2 EL Burghul, gekocht
  • 1 Bund Petersilie, fein gehackt
  • ¼ Bund frische Minze, fein gehackt
  • ¼ Bund Koriander, fein gehackt
  • ½ TL Zimt
  • ½ TL Sumach
  • 1 TL gemahlener Koriander
  • 1 Messerspitze Chiliflocken
  • 10-15 Berberitzen, in warmem wasser aufgeweicht und fein gehackt
  • Salz
  • 1 EL Olivenöl
  • 1 grosse Zwiebel (gelb oder rot), in feine Ringe geschnitten
  • 2 EL Granatapfelmelasse
  • wenig Mehl zum Bestreuen
  • eine Handvoll Pinienkerne
Zubereitung
  1. Burghul gemäss Anleitung kochen
  2. Berberitzen in warmes Wasser legen und 10 Minuten aufweichen. Danach trocknen und fein hacken
  3. Kräuter waschen, fein hacken und zur Seite stellen
  4. Kräutermischung vorbereiten. Dazu Salz, Zimt, Sumach, gemahlener Koriander und Chili mischen
  5. Zwiebeln in feine Streifen schneiden, mit Granatapfelmelasse vermischen, etwas salzen und ebenfalls zur Seite stellen.
  6. Nun das Filet von Hand ganz fein schneiden.
  7. Das Fleisch mit den Kräutern, dem Burghul und den Gewürzen vermischen, etwas Olivenöl darunter mischen.
  8. Zwiebeln mit wenig Ö bestreuen, in etwas Öl langsam braten. Nicht schwarz werden lassen.
3.5.3226

Anrichten, Pinienkerne darüber geben, das Tartar mit den glasierten Zwiebeln und einer warmen Pita servieren.

Orientalisches Tartar mit Kräutern

Orientalisches Tartar mit Kräutern

Weitere Tartar-Kreationen findet ihr bei Markus Neff, der die Runde mit einem klassischen Rindstatar eröffnet hat. David Schnapp von Das Filet, hat ein Rinder-Tatar mit Kräutern kreiert, Christian von FoodFreaks, hat ein Tatar Tonnato vorgelegt, Kitchwitch hat ein Kalbfleischtatar mit Bärlauch & Spargelkrone kreiert und Nina von Düsentrieb’s Kitchen hat ein Japanisches Rindstartar gezaubert.

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Filed Under: Gewürze & Kräuter, Orientalisch Tagged With: Tartar

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Spring salad with pomegranate dressing »

Comments

  1. Dieter-Michael Last says

    13. April 2017 at 19:48

    Grossartig, Naomi, ich liebe Tartar.
    Wir werden es sicher in den nächsten Tagen ausprobieren.

    Dir entspannte und entspannende Ostertage.
    Grüße
    Michael

    Antworten
    • Naomi Meran says

      13. April 2017 at 23:34

      Danke dir! Bin gespannt, wie es euch schmeckt.

      Lieber Gruss!

      Antworten

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Einfache orientalische Rezepte für zuhause

Ich bin eine passionierte Köchin, Fotografin und Mutter. Meine Rezepte sind inspiriert von meinen Reisen und von der orientalischen Küche, mit der ich aufgewachsen bin.

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So öpis zwischen Sommer und Herbst: Bunte Rüebli i So öpis zwischen Sommer und Herbst: Bunte Rüebli im Ofen mit Honig, Zitrone und Koriander geröstet, dazu eine Zitronen-Ricotta-Creme mit Sumach, Pistazien und viel Peterli. Süsslich, frisch, würzig und schön cremig – als Vorspeise, Beilage oder mit Kichererbsen auch als Hauptgericht.

Das Rezept findet ihr jetzt auf dem Blog.
Feigenzeit ist kurz – also muss man sie nutzen. Am Feigenzeit ist kurz – also muss man sie nutzen. Am liebsten ganz einfach: knuspriges Sauerteigbrot, cremiger Brie, frische Feigen, Baumnüsse und etwas Granatapfelmelasse.
Süss, salzig, cremig, knackig und mit genau genug Säure. Schnell gemacht, aber trotzdem ein bisschen besonders.
Für meine Kreation mit LA PASTERIA sollen die Ravi Für meine Kreation mit LA PASTERIA sollen die Raviolo im Mittelpunkt stehen – begleitet von Farben, Aromen und Konsistenzen, die ihnen schmeicheln.

Ich serviere die Büffelricotta-Raviolo von LA PASTERIA mit einem leichten Safran-Tomatensud, Minz-Petersilienöl und Pistazien-Sumach-Crunch. Warm, frisch, ein bisschen säuerlich, schön knusprig – und farblich ansprechend.

Die Premium-Pasta von LA PASTERIA ist für die professionelle Gastronomie gemacht und lässt viel Raum für eigene Kreationen.

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@hilcona.foodservice
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Der Herbst bringt neue Farben auf den Teller – und Der Herbst bringt neue Farben auf den Teller – und Gemüse, das ein bisschen erdiger, kräftiger und gemütlicher schmeckt. Zum Beispiel die Rande. Zusammen mit Tahini und Pilzen ein ziemlich gutes Gespann. 

Zum Randentahini serviere ich gebratene Pilze mit etwas Miso, langsam geschmorte rote Zwiebeln mit Granatapfelmelasse, Haselnüsse und ein paar Granatapfelkerne. Erdige Süsse, viel Umami, etwas Säure und Crunch – genau die Mischung, die ich im Herbst mag.

Das Rezept findet ihr jetzt auf dem Blog. 💜
Eine warme Pita mit würziger Matbucha, knusprigem Eine warme Pita mit würziger Matbucha, knusprigem Vegi-Schnitzel, knackigem Gurken-Tomaten-Salat, cremigem Tahini-Jogurt und ganz viel frischem Kräuterpesto.
Warm, würzig, frisch und ein bisschen messy. Genau richtig für das anstehende Sommer-Wochenende!
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Perfekt für heisse Tage oder wenn man grad wie in Zürich nicht grillieren darf 🔥

Reisnudeln, Soja-Schnetzel, Kefen, Baby-Mais, ganz viel Koriander, Limette und Chili – genau die Kombination aus frisch, würzig, sauer, salzig und leicht scharf, die ich an der thailändischen Küche so liebe.

Mein Geheimnis für den typischen Laab-Geschmack? Korianderwurzel, Knoblauch und Chili im Mörser zerstossen und kurz anbraten. Dieser kleine Schritt macht den Unterschied.

Der Salat schmeckt lauwarm genauso gut wie direkt aus dem Kühlschrank und eignet sich perfekt als Foodprep für die nächsten heissen Tage.

💚 Das ganze Rezept findest du jetzt auf limonrimon.ch.
Meine Gazpacho mit Shakshuka-Twist bringt genau da Meine Gazpacho mit Shakshuka-Twist bringt genau das, was heisse Tage brauchen: frisch, kühlend, würzig. Mit geräucherter Paprika, mildem Chili, Zitrone, Koriander und Farina Bona aus dem Tessin für die feine, nussige Bindung.
Kalt stellen, garnieren, auslöffeln.
Das Rezept findest auf meinem Blog.
Knusprig, frisch und ein bisschen messy – genau so Knusprig, frisch und ein bisschen messy – genau so ein Gericht würde bei mir auf der Karte stehen:
Eine vegetarische Crispy Burger Pita mit Matbucha, cremigem Tahini und frischem Kräuterpesto.
Im Crispy Burger Patty von THE GREEN MOUNTAIN stecken 100 % natürliche Zutaten – und genau solche Produkte gehören eigentlich auf jede gute Menükarte, finde ich. 
Im Moment sind die Patties nur für die Gastronomie erhältlich – was total schade ist.
Wenn du aber einen Gastrobetrieb hast: unbedingt ausprobieren! Jetzt gibt’s sie auch noch schweizweit in Aktion beim Grosshandel. 
#plantbasedcrunch #hilcona
@hilcona.foodservice
Noch einmal Suppe. Ein hoffentlich letzter Gruss a Noch einmal Suppe. Ein hoffentlich letzter Gruss an den Winter. 🤍 Minestrone mit knusprigem Federkohl und weissen Bohnen. Morgen darf der Frühling kommen 🍃🌼
Manchmal braucht es nicht viel – nur eine Aubergin Manchmal braucht es nicht viel – nur eine Aubergine, ein paar reife Tomaten, gute Gewürze und das Gefühl, dass alles grad am richtigen Ort ist. Genau für solche Tage ist dieses Gericht: cremig-weiche Aubergine, aromatische Paprika-Sumak-Füllung, schmelzender Feta und ein karamellisierter Nuss‑Crumble mit Thymian – einfach «hmmm». Rezept jetzt auf dem Blog!
Keine Angst vor rohen Zwiebeln – wenn man sie rich Keine Angst vor rohen Zwiebeln – wenn man sie richtig würzt, werden sie weich, mild und aromatisch.

Rote Zwiebeln halbieren, in feine Streifen schneiden und mit Salz, Sumak und einem Schuss Granatapfelmelasse vermengen. Gut durchkneten und kurz ziehen lassen.
Dann Kichererbsen abgiessen, abspülen, trocken tupfen. Petersilie grob hacken. Alles mit Olivenöl und Chiliflocken vermischen – fertig ist ein Salat, der nach Sommer schmeckt.

Frisch, säuerlich, würzig, in 5 Minuten zubereitet – und perfekt für jede Mezze-Tafel.
Wusstest du, dass du aus Salzzitronen und etwas ne Wusstest du, dass du aus Salzzitronen und etwas neutralem Öl in wenigen Sekunden eine samtige Crème zaubern kannst?
Sie ist eine meiner Geheimzutaten – für alles, was ein bisschen mehr Frische und Sonne vertragen kann.
Einfach eingelegte Zitronen mit neutralem Öl mixen – fertig ist die samtige Sonne-im-Glas. Für Saucen, Dips, Ofengemüse, Fisch, Eintopf oder einfach so 💛

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